Grundsätzlich
ist der FV Werdenberg für Naturverlaichung. Doch die Werdenberger
Gewässer sind zum Grossteil begradigt und ausgepflastert und somit für
die natürliche Fortpflanzung nicht geeignet. Die Bachforelle ist auf
einen Lebensraum mit gleichmässiger guter Wasserqualität,
Deckungsmöglichkeiten und zum ablaichen einen kiesigen Boden mit
Kieselgrössen zwischen sechs und acht Zentimeter angewiesen. Die
befruchteten Eier sollten zwischen die Kieselsteine sinken und sich so
geschützt, je nach Gewässertemperatur 7 - 8 C° innerhalb sieben Wochen
zur Fischlarve entwickeln. Jegliche Störung wie Unterhaltsarbeiten, Sunk
und Schwallbetrieb und Reinigungsarbeiten mit Wassereintrübung und
Veränderungen der Wasserqualität zwischen den Monaten November und April
führen unweigerlich zur Zerstörung der Brut.
Hier
hilft der FV Werdenberg: einheimische Bachforellen aus der Bergregion
werden gestreift,deren Nachkommen in der Brutanlage aufgezogen und als
Jungfische im Frühjahr wieder der Natur übergeben. Wie die Bilder
zeigen, hat uns diesmal Lehrer Felix Rohrer mit seiner 6. Schulklasse
aus Grabs besucht und tatkräftig beim Streifen unterstützt.